DAS IST JA EIN DING

mit

SZENE BUNTE WÄHNE TANZFESTIVAL

TANZTHEATER 8+

Ein Tanzstück über Lieblingsdinge, verlorene Dinge, alte und neue Dinge, unnütze

und wichtige Dinge, große und kleine Dinge, viele aber auch wenige Dinge und

Dinge die man sich schon immer gewünscht hat.

Wie viele Dinge besitzt du eigentlich? 68, 125, oder gar 520? Wer weiß das schon

genau? Ein Ding ist ein Ding, nicht mehr und nicht weniger. Oder? Denn manchmal scheinen sie eine Seele zu haben, allzu oft kriegen sie Beine und viele liegen uns so sehr am Herzen, dass ohne sie gar nichts mehr geht. Dinge erzählen, versprechen, reflektieren, verändern und beeinflussen uns. Aber was, wenn wir ihnen eine neue Rolle, ein neues Wesen verleihen? Wenn Lebewesen sich plötzlich in Dinge verwandeln? Und wenn die Dinge durcheinander kommen?

Die Inszenierung hinterfragt die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Ding und bewegt sich zwischen Absurdität, Konsumkritik, Unordnung und Welterforschung.

“Nicht nur wir tun etwas mit den Dingen, auch die Dinge tun etwas mit uns.” (Ernst Schraube)

Besetzung

Choreografie | Martina Rösler
Ausstattung | Nanna Neudeck, Christian Schlechter
Dramaturgie | Johanna Figl
Text | Ivan Fauri
Theaterpädagogik | Brigitte Moscon
Musik | Manfred Engelmayr
Regieassistenz | Daniela-Katrin Strobl
Produktion | Julia Haas
DarstellerInnen | Anja Kolmanics, Michèle Rohrbach, Pawel Duduś

Pressestimmen

„Ein Ding ist ein Ding ist ein Ding …

Aber ist ein Ding auch immer genau so, wie wir es uns denken? Ist ein Tisch immer genau der Tisch, den ich mir vorstelle? Die drei DarstellerInnen und der Musiker von makemake produktionen erfinden vor unseren Augen ein neues Vokabular und lassen uns an dem Erfindungsprozess teilhaben. Wir werden uns bewusst, wie viele Varianten zum Beispiel das Ding Tisch in sich birgt.

Das besonders Reizvolle an dieser Produktion ist: Es ist eine Vorstellung über Dinge, aber die Darsteller benötigen keine Dinge. Nur der Musiker, der benutzt Dinge und so gut wie keine konventionellen Instrumente. (...)

Dabei lässt die Inszenierung in ihrer Art der spielerischen Untersuchung dem Zuschauer genug Luft für seine eigenen Gedanken und Interpretationen. Sie verschafft uns einen wertschätzenden Blick, aber sie zwingt uns nicht zur Wertschätzung.

Gespannt waren wir bei diesem losen Assoziationsbogen, was das Ende sein könnte, denn die größte Gefahr bei der Collagentechnik ist immer die Beliebigkeit. Da rollen jede Menge weiße Dinge auf die Bühne und die Menschen müssen damit umgehen. Und wie schaffen wir Menschen Ordnung in die Dinge? Wir geben ihnen einen Namen und stecken sie in eine Schublade. Aber da bleiben die Dinge nicht. Sie lassen sich nicht so einfach eingrenzen. Denn am Anfang haben wir ja gelernt, dass ein Tisch nicht einfach nur ein Tisch ist.“ (STELLA-Jury)

"Vor zwei Wänden aus offenen Kartonschachteln beginnen zwei Tänzerinnen und zwei Tänzer offensichtlich die für sie jeweils richtigen Plätze zu suchen. Tanzen hin, springen her – mal fast synchron, dann wieder durcheinander. Die fast durchwegs mit Volksschulkindern voll besetzten Publikumsränge erheitert das sehr. Auch den wenigen Erwachsenen entlockt diese bewegte Suche auf der Bühne viel Schmunzeln." (Kurier)

"Eine Saugglocke, ein Schlauchboot oder ein Tisch. Anja Kolmanics, Michèle Rohrbach und Pawel Duduś stellen in humorvollen Verrenkungen und leicht wirkenden akrobatischen Kraftanstrengungen Dinge dar.
Die Uraufführung der Tanzperformance von makemake Produktionen wird ihrem Titel gerecht: Das ist ja ein Ding. Bewundern lässt sich in der lockeren, spritzigen Versuchsanordnung der Beziehung zwischen Mensch und Ding einiges. (...)

Ein Tanzlabor im besten Sinn, das neugierig, verspielt und humorvoll, begleitet vom Sound der Dinge, zur
Erkenntnis kommt." (Junge Kritik)

makemake produktionen

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