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Die Landschaft hat sich aufgeschoben. Schicht für Schicht freigelegt, wo das Zeitalter des Menschen mit Euphorie begann. Da glänzt doch etwas? Der Homo sapiens hat ekstatisch losgegraben, dem Glanz im Sediment hinterher. Eine scheinbar unersättliche Quelle. Noch steht er, der Berg, der Abbauberg. Im Tal lebt man noch. Wer wird eine Rolle spielen für diese Landschaft? Am schlimmsten ist das Vergessen. Am Anfang war ein Meer.

Merih kommt mit einer Aufgabe an. Den Ortskern beleben, die Zukunft bringen. Aber der Berg ist ihm suspekt. Susa hat alles im Griff. Sie sorgt dafür, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind. Der Berg hat sich noch nie bewegt, er sieht aus wie immer. Teresa wird bald weg sein, davon träumt sie, davon ist sie überzeugt. Sie sieht den Spalt im Berg, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenisch sortiert die Vergangenheit. Er hat die meiste Zeit seines Lebens im Berg verbracht. Der Abbauberg, er war mal der Traum, er war mal zukunftsweisend.

Marie Gamillscheg hat für makemake produktionen aus ihrem herausragenden Debütroman einen Theatertext gemacht, der im Gewöhnlichen das Geheimnis, im Einzelnen den Zusammenhang, im Endlichen die Unendlichkeit entdeckt. Zwischen Mensch und Rohstoff mäandernd, kreiert Regisseurin Sara Ostertag zu Musikflächen von Clara Luzia Landschaften des Zerfalls. Sprechende Steine, vibrierende Gliedmaßen und tropfende Wörter fragen nach dem Morgen im Gestern.

Pressestimmen

(c) Apollonia T. Bitzan

Dank an

Stadt Wien, BMKÖS - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, SKE - austro mechana, beamermieten.at und soundproduction.at

Premiere: 30.11.2021

Di, 30.11.2021 (Premiere)
Mi, 1.12.2021
Fr, 3.12.2021
Sa, 4.12.2021
So, 5.12.2021
Di, 7.12.2021
Mi, 8. Dez. 2021

jeweils 20:00

Ort: Kosmos Theater

Konzept: makemake produktionen
Regie:
Sara Ostertag
Komposition & Live-Musik:
Clara Luzia, Catharina Priemer-Humpel
Ausstattung:
Nanna Neudeck
Video:
Nora Jacobs
Choreografie:
Martina Rösler
Dramaturgie:
Anita Buchart
Produktion:
Julia Haas
Kommunikation:
Birgit Schachner
Regieassistenz: Mana Samadzadeh
Spieler*innen: Nora Jacobs, Suse Lichtenberger, Marcel Mohab, Michèle Rohrbach

Aufführungsrechte: Rowohlt Verlag

Die Landschaft hat sich aufgeschoben. Schicht für Schicht freigelegt, wo das Zeitalter des Menschen mit Euphorie begann. Da glänzt doch etwas? Der Homo sapiens hat ekstatisch losgegraben, dem Glanz im Sediment hinterher. Eine scheinbar unersättliche Quelle. Noch steht er, der Berg, der Abbauberg. Im Tal lebt man noch. Wer wird eine Rolle spielen für diese Landschaft? Am schlimmsten ist das Vergessen. Am Anfang war ein Meer.

Merih kommt mit einer Aufgabe an. Den Ortskern beleben, die Zukunft bringen. Aber der Berg ist ihm suspekt. Susa hat alles im Griff. Sie sorgt dafür, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind. Der Berg hat sich noch nie bewegt, er sieht aus wie immer. Teresa wird bald weg sein, davon träumt sie, davon ist sie überzeugt. Sie sieht den Spalt im Berg, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenisch sortiert die Vergangenheit. Er hat die meiste Zeit seines Lebens im Berg verbracht. Der Abbauberg, er war mal der Traum, er war mal zukunftsweisend.

Marie Gamillscheg hat für makemake produktionen aus ihrem herausragenden Debütroman einen Theatertext gemacht, der im Gewöhnlichen das Geheimnis, im Einzelnen den Zusammenhang, im Endlichen die Unendlichkeit entdeckt. Zwischen Mensch und Rohstoff mäandernd, kreiert Regisseurin Sara Ostertag zu Musikflächen von Clara Luzia Landschaften des Zerfalls. Sprechende Steine, vibrierende Gliedmaßen und tropfende Wörter fragen nach dem Morgen im Gestern.

Premiere: 30.11.2021

Di, 30.11.2021 (Premiere)
Mi, 1.12.2021
Fr, 3.12.2021
Sa, 4.12.2021
So, 5.12.2021
Di, 7.12.2021
Mi, 8. Dez. 2021

jeweils 20:00

Ort: Kosmos Theater

Konzept: makemake produktionen
Regie:
Sara Ostertag
Komposition & Live-Musik:
Clara Luzia, Catharina Priemer-Humpel
Ausstattung:
Nanna Neudeck
Video:
Nora Jacobs
Choreografie:
Martina Rösler
Dramaturgie:
Anita Buchart
Produktion:
Julia Haas
Kommunikation:
Birgit Schachner
Regieassistenz: Mana Samadzadeh
Spieler*innen: Nora Jacobs, Suse Lichtenberger, Marcel Mohab, Michèle Rohrbach

Aufführungsrechte: Rowohlt Verlag

Pressestimmen

(c) Apollonia T. Bitzan

Dank an

Stadt Wien, BMKÖS - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, SKE - austro mechana, beamermieten.at und soundproduction.at