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Ursprünglich als Stationentheater geplant, werden vier Orte nun als Installation begehbar. Die Spieler*innen sind per Videoinstallation zu sehen, die Stationen sind live betretbar und erfahrbar – ein Theatererlebnis so weit abseits des Bildschirms wie derzeit möglich.

Erinnerung ist Beschwörung, und wirksame Beschwörung ist Hexerei. Ich bin ja nicht gläubig, sondern nur abergläubisch. Ich sag manchmal als Scherz, doch es stimmt, daß ich nicht an Gott glaub, aber an Gespenster schon. Um mit Gespenstern umzugehen, muß man sie ködern mit Fleisch der Gegenwart.

Ruth Klüger 1931-2020

Unerlöste Gespenster bewegen sich durch die Zwischenräume des (Un)vergleichbaren. Brücken von Einmaligkeit zu Einmaligkeit. Hier ist ein Schnittpunkt, hier bieten sich auch Vergleiche an, die nicht nur Unterschiede sind. Auf dem Pflaster des Zweiten Bezirks navigiert die Installation entlang Ruth Klügers autobiografischer Aufzeichnungen. Beginnend im Wien der 30er Jahre bis in die Gegenwart. Wir fangen mit dem an, was blieb‍

Pressestimmen

© Apollonia Theresa Bitzan

Dank an

die Kulturabteilung der Stadt Wien, das BMKÖS - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, den Zukunftsfonds der Republik Österreich, den 2. Bezirk-Leopoldstadt sowie den Otto Maurer Fonds Österreich


Eröffnung: 3. Mai 2021

Weitere Termine:
4.5. & 5.5. sowie 7.5.-13.5.2021
Beginnzeit jeweils 13:30/15:30/17:30

Der Ticket-Vorverkauf startet demnächst.

Startpunkt: Theater Nestroyhof/Hamakom
Weitere Orte:
Odeon und Milieukino

Hinweis: Am 6.5.2021 findet die Rahmenveranstaltung RUTH KLÜGER ERINNERN statt (siehe weiter unten!)

Konzept: makemake produktionen, Kathrin Herm, Max Kaufmann, Eva Grün, Miriam Mercedes Salzer
Regie:
Sara Ostertag, Kathrin Herm
Musik:
Martin Hemmer
Ausstattung:
Max Kaufmann, Eva Grün, Miriam Mercedes Salzer
Bau und Bespielung Milieu Kino:
Max Kaufmann
Dramaturgie:
Anita Buchart
Produktionsleitung:
Julia Haas
Videoregie, Videoproduktion, Schnitt:
Alex Lazarov
Kamera: Clemens Hillinger, Alex Lazarov
Tonmeister: Johannes Kollman
Colour Grading: Marin Lazarov
Regieassistenz: Luca Perfahl
Hospitanz:
Sabine Rechberger, Lisa Varouxis
Medienarbeit: Jolly Hager

Spieler*innen: Alireza Daryanavard, Martin Hemmer, Anne Wiederhold, Emma Wiederhold

Aufführungsrechte: Wallstein Verlag GmbH, Göttingen

Als begehbare Videoinstallation leider nicht barrierefrei.
Wir bitten um wetterfeste und unempfindliche Kleidung, da sich einige Stationen außerhalb des Theaters befinden. 
Maskenpflicht während des Besuchs.

Rahmenveranstaltung zu WEITER LEBEN:

RUTH KLÜGER ERINNERN

Termin: 6.5.2021, 18:00
Ort:
Stream auf der Webseite von Theater Nestroyhof/Hamakom

Nach dem für sie selbst unerwarteten Erfolg von weiter leben begann Ruth Klüger mit über 60 Jahren nochmal ein ganz neuartiges öffentliches Leben. Ihre poetisch kritische Stimme als Autorin, Rezensentin und Vortragende wuchs international zunächst im deutschsprachigen Raum, in Europa und später auch in Amerika. Nach dem geglückten Aufenthalt in Göttingen fasste sie Mut, zumindest gastweise für kürzer oder länger auch wieder ihre Geburtsstadt Wien aufzusuchen – die Stadt, aus der als Kind die Flucht nicht gelungen war, die ihr zutiefst unheimlich blieb und die ihr trotz einer beinahe erdrückenden Zahl an Ehrungen durchaus auch unfreundlich begegnete, wie in unterwegs verloren nachzulesen ist. Trotz ihrer Erfahrungen voll Offenheit und begabt für Begegnungen, wo immer sie hinkam, knüpfte Ruth Klüger auch hier in Wien persönlich und beruflich Bande und es wuchsen Freundschaften - ein je unverhofftes, im Kern stets radikal fragiles, biografisches Glück für ihr/e Gegenüber.

Fünf Personen kommen nun zusammen, um Ruth Klüger aus ihrer jeweilig besonderen Perspektive und Haltung zur Autorin zu erinnern:

Eva Geber als Freundin, Begleiterin und teilweise Koordinatorin ihrer medialen Präsenz in Wien.
Herbert Ohrlinger
als ihr Verleger beim Zsolnay Verlag.
Doron Rabinovici
als Autor- und Forscherkollege.
Renata Schmidtkunz
als ihre Filmemacherin und Interviewerin.
Daniela Strigl
als engagierte Kollegin aus Literaturwissenschaft und - Kritik
Sowie Sabine Kock, Literaturwissenschaftlerin und Philosophin, die während ihrer Gastprofessur 2003 Teil des Wiener Freundinnenkreises um Ruth Klüger wurde.

Der Eintritt zur Rahmenveranstaltung ist frei.

Ursprünglich als Stationentheater geplant, werden vier Orte nun als Installation begehbar. Die Spieler*innen sind per Videoinstallation zu sehen, die Stationen sind live betretbar und erfahrbar – ein Theatererlebnis so weit abseits des Bildschirms wie derzeit möglich.

Erinnerung ist Beschwörung, und wirksame Beschwörung ist Hexerei. Ich bin ja nicht gläubig, sondern nur abergläubisch. Ich sag manchmal als Scherz, doch es stimmt, daß ich nicht an Gott glaub, aber an Gespenster schon. Um mit Gespenstern umzugehen, muß man sie ködern mit Fleisch der Gegenwart.

Ruth Klüger 1931-2020

Unerlöste Gespenster bewegen sich durch die Zwischenräume des (Un)vergleichbaren. Brücken von Einmaligkeit zu Einmaligkeit. Hier ist ein Schnittpunkt, hier bieten sich auch Vergleiche an, die nicht nur Unterschiede sind. Auf dem Pflaster des Zweiten Bezirks navigiert die Installation entlang Ruth Klügers autobiografischer Aufzeichnungen. Beginnend im Wien der 30er Jahre bis in die Gegenwart. Wir fangen mit dem an, was blieb‍

Eröffnung: 3. Mai 2021

Weitere Termine:
4.5. & 5.5. sowie 7.5.-13.5.2021
Beginnzeit jeweils 13:30/15:30/17:30

Der Ticket-Vorverkauf startet demnächst.

Startpunkt: Theater Nestroyhof/Hamakom
Weitere Orte:
Odeon und Milieukino

Hinweis: Am 6.5.2021 findet die Rahmenveranstaltung RUTH KLÜGER ERINNERN statt (siehe weiter unten!)

Konzept: makemake produktionen, Kathrin Herm, Max Kaufmann, Eva Grün, Miriam Mercedes Salzer
Regie:
Sara Ostertag, Kathrin Herm
Musik:
Martin Hemmer
Ausstattung:
Max Kaufmann, Eva Grün, Miriam Mercedes Salzer
Bau und Bespielung Milieu Kino:
Max Kaufmann
Dramaturgie:
Anita Buchart
Produktionsleitung:
Julia Haas
Videoregie, Videoproduktion, Schnitt:
Alex Lazarov
Kamera: Clemens Hillinger, Alex Lazarov
Tonmeister: Johannes Kollman
Colour Grading: Marin Lazarov
Regieassistenz: Luca Perfahl
Hospitanz:
Sabine Rechberger, Lisa Varouxis
Medienarbeit: Jolly Hager

Spieler*innen: Alireza Daryanavard, Martin Hemmer, Anne Wiederhold, Emma Wiederhold

Aufführungsrechte: Wallstein Verlag GmbH, Göttingen

Als begehbare Videoinstallation leider nicht barrierefrei.
Wir bitten um wetterfeste und unempfindliche Kleidung, da sich einige Stationen außerhalb des Theaters befinden. 
Maskenpflicht während des Besuchs.

Rahmenveranstaltung zu WEITER LEBEN:

RUTH KLÜGER ERINNERN

Termin: 6.5.2021, 18:00
Ort:
Stream auf der Webseite von Theater Nestroyhof/Hamakom

Nach dem für sie selbst unerwarteten Erfolg von weiter leben begann Ruth Klüger mit über 60 Jahren nochmal ein ganz neuartiges öffentliches Leben. Ihre poetisch kritische Stimme als Autorin, Rezensentin und Vortragende wuchs international zunächst im deutschsprachigen Raum, in Europa und später auch in Amerika. Nach dem geglückten Aufenthalt in Göttingen fasste sie Mut, zumindest gastweise für kürzer oder länger auch wieder ihre Geburtsstadt Wien aufzusuchen – die Stadt, aus der als Kind die Flucht nicht gelungen war, die ihr zutiefst unheimlich blieb und die ihr trotz einer beinahe erdrückenden Zahl an Ehrungen durchaus auch unfreundlich begegnete, wie in unterwegs verloren nachzulesen ist. Trotz ihrer Erfahrungen voll Offenheit und begabt für Begegnungen, wo immer sie hinkam, knüpfte Ruth Klüger auch hier in Wien persönlich und beruflich Bande und es wuchsen Freundschaften - ein je unverhofftes, im Kern stets radikal fragiles, biografisches Glück für ihr/e Gegenüber.

Fünf Personen kommen nun zusammen, um Ruth Klüger aus ihrer jeweilig besonderen Perspektive und Haltung zur Autorin zu erinnern:

Eva Geber als Freundin, Begleiterin und teilweise Koordinatorin ihrer medialen Präsenz in Wien.
Herbert Ohrlinger
als ihr Verleger beim Zsolnay Verlag.
Doron Rabinovici
als Autor- und Forscherkollege.
Renata Schmidtkunz
als ihre Filmemacherin und Interviewerin.
Daniela Strigl
als engagierte Kollegin aus Literaturwissenschaft und - Kritik
Sowie Sabine Kock, Literaturwissenschaftlerin und Philosophin, die während ihrer Gastprofessur 2003 Teil des Wiener Freundinnenkreises um Ruth Klüger wurde.

Der Eintritt zur Rahmenveranstaltung ist frei.

Pressestimmen

© Apollonia Theresa Bitzan

Dank an

die Kulturabteilung der Stadt Wien, das BMKÖS - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, den Zukunftsfonds der Republik Österreich, den 2. Bezirk-Leopoldstadt sowie den Otto Maurer Fonds Österreich